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Husten, Schnupfen, Heiserkeit – das sind die Anzeichen einer Erkältung. Kommen noch hohes Fieber und Gliederschmerzen dazu, kann es sich um eine Grippe handeln, die Betroffene nicht selten für mehrere Tage völlig außer Gefecht setzt und im Ausnahmefall sogar tödlich verlaufen kann. Ältere Menschen sind aufgrund ihrer geschwächten Immunabwehr besonders stark gefährdet, sich mit der Influenza, wie die „echte Grippe“ im Fachjargon heißt, anzustecken. Deshalb rät selbst die Ständige Impfkommission (STIKO) Personen über 60 Jahren ausdrücklich zu einer Grippeschutzimpfung. Da sich die Erreger bereits im Laufe eines Jahres stark verändern können, muss sie jedes Jahr erneut und zwar mit dem aktuellen Impfstoff durchgeführt werden.

 

Wie gut und wie lange hält der Grippeschutz?

Der November ist der perfekte Zeitpunkt für die Grippeschutzimpfung, denn der Impfschutz benötigt eine Weile, bis er sich völlig aufgebaut hat, und erfahrungsgemäß beginnt die richtige Grippewelle ab Januar. Einmal geimpft, besteht der Schutz in der Regel eine ganze Saison.

ACHTUNG: Die Grippeimpfung garantiert keinen 100-prozentigen Schutz!

Es gibt viele verschiedene Grippeviren, die sich ständig verändern. Bei geimpften Menschen, die sich dennoch eine Influenza einfangen, verläuft diese in der Regel aber deutlich harmloser als bei nicht geimpften Personen. Zudem gibt es nach aktuellem Stand keine andere nachweislich effektive Vorbeugemaßnahme.

 

Ansteckung und Krankheitsverlauf

Die „echte Grippe“ ist hochansteckend und wird über virenhaltige Tröpfchen übertragen. Diese befinden sich sowohl im Schleim als auch im Speichel und können durch Husten, Niesen und Naseputzen ganz schnell den Besitzer wechseln. Selbst ein Händedruck mit einer betroffenen Person ist bereits ausreichend, um sich diese unliebsamen Viren zuzuziehen. Solange sich Symptome zeigen, gilt ein Erkrankter als ansteckend – und das sind nicht selten bis zu zehn Tage. Nicht immer ist es leicht, eine Erkältung von einer richtigen Grippe zu unterscheiden. Grundsätzlich gilt jedoch, dass die Influenza plötzlich und heftig ausbricht und sich die Beschwerden nicht nur auf die oberen Atemwege reduzieren, sondern den ganzen Körper betreffen: Fieber, Schmerzen und absolute Abgeschlagenheit kommen zu Husten, Schnupfen, Halsweh und Heiserkeit noch hinzu.

 

Zur Impfung geht es in die Arztpraxis oder in ein Krankenhaus

Der Gang zum Arzt ist beim herbstlichen Schmuddelwetter nicht immer verlockend. Doch die „Betreuungsvermittlung24“-Betreuungskraft hilft der zu pflegenden Person beim Schuhe- und Mantelanziehen und hält gegebenenfalls den Regenschirm schützend über ihren Kopf auf dem Weg zur Grippeschutzimpfung. Da nicht alle Krankenkassen diese vorbeugende Maßnahme übernehmen, kann die Betreuerin auch im Vorfeld dabei behilflich sein, herauszufinden, ob sie im Leistungspaket inkludiert ist oder nicht. Ältere Menschen gehören jedoch zur Risikogruppe und deshalb ist eine Grippeimpfung für sie in der Regel kostenlos. Nicht jeder Tag ist übrigens dazu geeignet, sich den vorbeugenden Schutz abzuholen: Leidet die zu betreuende Person gerade unter einem akuten Infekt oder hat mehr als 38 Grad Fieber, sollte der Impftermin beim Arzt erst nach der Genesung vereinbart werden.

 

Nebenwirkungen der Grippeschutzimpfung

Jeder Mensch reagiert anders auf eine Impfung. Manche stecken sie ohne Probleme weg und bemerken keine Beeinträchtigung ihres körperlichen Wohlbefindens, andere werden im Anschluss von leichten Nebenwirkungen heimgesucht. Dazu können Kopf- und Gliederschmerzen, leichtes Fieber, Abgeschlagenheit sowie eine Rötung oder Schwellung der Einstichstelle gehören. Diese Beschwerden verschwinden spätestens nach einigen Tagen und sind nichts im Vergleich zu einer richtigen Grippe. Die Betreuungskraft der Betreuungsvermittlung24 ist auch nach der Impfung für ihren Senior da, bringt ihn nach Hause und lässt ihn mit eventuellen Begleiterscheinungen nicht allein.

 

Einer Grippeerkrankung vorbeugen

Trotz erfolgter Grippeschutzimpfung sollten alle anderen präventiven Verhaltensweisen nicht außer Acht gelassen werden. Dazu gehören eine gesunde, vitaminreiche Ernährung, um das Immunsystem zu stärken, sowie das regelmäßige Händewaschen – vor allem, wenn man im öffentlichen Raum unterwegs ist oder war. Denn wo viele Menschen sind, ist die Ansteckungsgefahr entsprechend höher. Auch die 24-Stunden-Betreuungskraft sowie Angehörige der pflegebedürftigen Person sollten sich die Grippeschutzimpfung holen, um damit nicht nur ihr eigenes Ansteckungsrisiko zu reduzieren, sondern auch das des älteren Familienmitglieds!